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| wie urlaub im alltag | |
Der Anfang liegt im Orient Die Kaffeehauskultur der deutschen Konditoren reiht sich nahtlos in die Geschichte des Kaffeehauses ein. Sie findet ihren Ursprung Mitte des 16. Jahrhunderts in Konstantinopel. Chroniken belegen, daß hier das erste Kaffeehaus eröffnet wurde, zahlreiche Kaffeehäuser in den Zentren der orientalischen Welt folgten. 1673 erstes Kaffeehaus in "Deutschland" Mit der ersten Schiffsladung Kaffee nach Europa (1630 in Venedig), verbreitete sich der Kaffeegenuß auch sehr schnell in den europäischen Ländern. Im deutschsprachigen Raum wurde das erste Kaffeehaus im August 1673 von dem Niederländer Jan Jantz van Huesden in Bremen gegründet. Vier Jahre später - so schreibt die Chronik - eröffnete in Hamburg ein Engländer an der Zollernbrücke einen Kaffee- und Teeausschank. Die berühmte Wiener Kaffeehauskultur fand ihren Ursprung dagegen erst im Jahr 1685 mit der Eröffnung der ersten Wiener Kaffeeschenke. Kaffeehaus im Wandel der Zeit In den folgenden Jahrhunderten wandelte das Kaffeehaus dann sein Gesicht. Aus dem reinen Kaffeeausschank wurde eine Stätte der Begegnung mit einem vielseitigen Angebot an Getränken und Speisen. Zur Unterhaltung der Gäste stellten Cafétiers Billardtische auf, führten Tanzveranstaltungen, Gemäldeausstellungen oder Dichterlesungen durch. Erlebniswelt für Genießer Das heutige Café der Konditoren knüpft immer noch an die "Unterhaltung" der Gäste an. Im Vordergrund stehen dabei aber die Konditoreiprodukte - Herzhaftes aus der feinen Küche, erfrischende Eiskreationen, variantenreiche Getränke und das tagesfrische Tortenangebot - die zusammen mit stilvoller Atmosphäre und freundlichem Service das Markenzeichen Café - Konditorei prägen. Das kann täglich in den Cafés der Konditoren erlebt werden - dafür garantiert der Cafétier, der in jedem Konditormeister steckt.
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