Bundesentscheid.2018

Der Wettbewerb im Konditorenhandwerk. Für junge KonditorInnen und Konditorei-FachverkäuferInnen.

19.11. - 20.11.2018. Koblenz.

Der Wettbewerb

Der Bundesentscheid

Der „Bundesentscheid” hat eine lange Tradition im Konditorenhandwerk. Hier treffen die LandessiegerInnen aus den beiden Berufen KonditorIn und Konditorei-FachverkäuferIn aufeinander und ermitteln den/die BundessiegerIn.

Mit Einführung des gewerkübergreifenden „Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks” nimmt auch das Konditorenhandwerk an diesem Wettbewerb teil. Der traditionsreiche Name „Bundesentscheid” wurde aber nicht aufgegeben und so steht er im Konditorenhandwerk immer noch als Synonym für diesen Handwerkswettbewerb.

Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks

Der „Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW - Profis leisten was)” ist der größte Berufswettbewerb Deutschlands und alljährlich Gradmesser für die Leistungen in der handwerklichen Ausbildung.

Der Leistungswettbewerb ist zudem eine Möglichkeit der Förderung begabter Auszubildender. Bereits im Rahmen der Wettbewerbsvorbereitung erhalten die jungen Leute tiefere Einblicke in ihren Beruf als es Ausbildung und Arbeitsalltag zulassen.

Die Kammer- und Landessieger können außerdem in die Begabtenförderung des Bundes aufgenommen werden. Mit dieser Förderung werden berufliche und persönliche Fortbildungen unterstützt. Viele nutzen diese Möglichkeiten, um sich beispielsweise auf die Meisterprüfung vorzubereiten oder Auslandspraktika zu finanzieren.

Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks wird in vier Stufen, und zwar auf der Innungs-, Kammer-, Landes- und Bundesebene durchgeführt. Die Erstplatzierten eines jeden Wettbewerbs qualifizieren sich für die jeweils nächste Stufe.

Herausforderungen meistern, Lust auf Leistung zeigen und dabei absolut konzentriert sein. Und mit Leidenschaft und 100 und 1 % Herz für den Beruf. Das ist Bundesentscheid pur.


Die Gewinner

Der Bundesentscheid 2018 fand - im Rahmen des gewerkübergreifenden „Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks” - vom 19. - 20. November im Zentrum für Ernährung und Gesundheit der Handwerkskammer Koblenz statt. Der Wettbewerb stand unter dem Motto „Frankreich”.

Bundessiegerinnen 2018: Luzia Strobl und Theresa Noack

   

Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks Konditorei-Fachverkäufer/in

1. Platz: Luzia Strobl - Bayern - Café Luitpold in München

2. Platz: Janice Perez - Baden-Württemberg - Steffen's Feines in Oberkirch

3. Platz: Anstasia-Yasmin Stoulis - Nordrhein-Westfalen - Café Riese GmbH in Köln

Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks Konditor/in

1. Platz: Theresa Noack - Bayern - Das Waldeck in Ismaning

2. Platz: Santa Thiel - Nordrhein-Westfalen - die Nascherei in Minden

3. Platz: Evelyn-Jeanette Teigler - Hessen - Konditorei & Café Kurt Geißner in Gießen

Wettbewerbsarbeiten Luzia Strobl und Theresa Noack

   

Bilder: Klaus Herzmann

Kurz & Gut

Fragen & Antworten zum Wettbewerb


Wer nimmt teil?

Teilnehmen kann, wer:
• die Gesellen- bzw. Abschlussprüfung in der Zeit vom Herbst des Vorjahres bis zum Sommer des Wettbewerbsjahres abgelegt hat und
• in der praktischen sowie in der Regel auch in der schriftlichen Prüfung mindestens mit der Note „gut” bestanden hat. Bei gestreckten Prüfungen (Teil I + II) ist zur Teilnahme berechtigt, wer insgesamt mit 2,4 oder besser abschneidet und
• zum Zeitpunkt der Gesellen- oder Abschlussprüfung nicht älter als 23 Jahre ist. In Ausnahmefällen werden Teilnehmer auch bis zum 25 Lebensjahr zugelassen. Als absolute Altersgrenze in allen Ausnahmefällen gilt die Vollendung des 28. Lebensjahres.

Wie häufig kann jeder teilnehmen?

Jedem Menschen ist die Teilnahme nur einmal gestattet

Was wird bewertet?

Im Konditorenhandwerk ist es vorgesehen per Arbeitsprobe zu ermitteln, wer die oder der Beste unter den Besten ist. Bei den Arbeitsproben werden die angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ein berufliches Bildungszentrum eingeladen, erhalten dort eine kurze Einweisung und bekommen anschließend ihre Wettbewerbsaufgaben. Innerhalb einer vorgegebenen Zeit lösen sie die gestellten Aufgaben, beantworten Fragen und zeigen damit, was sie können.

Wer entscheidet über die Zulassung zum Wettbewerb?

Zuständig für die Zulassung ist die Handwerkskammer, bei der der Berufsausbildungsvertrag in die Lehrlingsrolle eingetragen wurde. Diese ist gleichfalls die zuständige Stelle für die Anmeldung.

Was passiert, wenn ich letzter werde oder durchfalle?

Ein Durchfallen ist grundsätzlich nicht möglich. Auch spielt die Platzierung keinerlei Rolle. Der Wettbewerb ist eine freiwillige und unabhängige Veranstaltung, bei der man für sich und seine berufliche Zukunft nur gewinnen kann. Die Platzierung hat keinerlei Einfluss auf irgendwelche Ergebnisse oder berufliche Ziele. Im positiven Falle und mit der entsprechenden Platzierung kann sie allerdings dafür genutzt werden, Türen zu öffnen. Falls einem keine Platzierung unter den ersten drei gelingt, hat man schlimmstenfalls für einige Stunden sein Handwerk ausgeübt, neue Leute kennen gelernt und einiges an Erfahrungen gesammelt. Auch gut.

Wann finden die Wettbewerbe statt?

Die Wettbewerbe auf Innungs-, Kammer-, Landes- und Bundesebene finden jeweils im Herbst statt.

 


Wie lange dauern die Wettbewerbe jeweils?

Die Arbeitsproben dauern im Konditorenhandwerk zwei Tage.

Wie bereite ich mich am besten auf den Wettbewerb vor?

Die beste Vorbereitung auf den Wettbewerb ist eine gute Ausbildung und Gesellen- bzw. Abschlussprüfung. Diese wird gleichfalls als Maß für das Wettbewerbsniveau herangezogen. Obgleich die Aufgaben von Wettbewerb zu Wettbewerb, von z. B. der Kammer- auf die Landesebene, schwerer werden.

Wo finden die Wettbewerbe statt?

Die Wettbewerbe finden in der Regel in den beruflichen Bildungseinrichtungen der Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften bzw. Innungen statt.

Wer erreicht die nächste Ebene?

Die Erstplatzierten eines jeden Wettbewerbs qualifizieren sich für die jeweils nächste Runde.

Was haben Betriebe davon?

Betriebe, die junge KonditorInnen und FachverkäuferInnen frühzeitig vorbereiten und darin bestärken, sich am Wettbewerb zu beteiligen, profitieren in vielfacher Hinsicht. So steigt etwa die Motivation, die eigene Ausbildungsverantwortung wird öffentlichkeitswirksam dokumentiert, was nicht nur Kunden wahrnehmen, sondern gleichfalls neue qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber aufmerksam werden lässt. Mit einer Urkunde, die alle Betriebe erhalten, die Sieger/innen auf Landes- und Bundesebene ausgebildet haben, lässt sich ideal Nachwuchswerbung betreiben. Nicht zuletzt ist es einfach ein gutes Gefühl, dazu beigetragen zu haben, dass ein junger Mensch seine Leistungsfähigkeit in ausgezeichneter Weise entfaltet.

Warum lohnt die Teilnahme?

Mit einer Teilnahme stellt man unter Beweis, dass man zu den Besten seines Handwerks gehört, was sich in Bewerbung & Co immer gut macht. Nach erfolgreicher Teilnahme auf überregionaler Ebene besteht die Möglichkeit, mit einem Stipendium der »Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung« die eigene berufliche Weiterbildung zu finanzieren.

Wo kann ich mehr erfahren?

Nähere Auskünfte über den Wettbewerb und das Anmeldeverfahren erteilen die → Konditoreninnungen, Landesverbände, der Deutsche Konditorenbund und Ausbildungsberaterinnen und -berater der Handwerkskammern.

(Textquelle: Westdeutscher Handwerkskammertag, Düsseldorf)

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